| 1995 aus einem EU-Modellprojekt für sozial benachteiligte Jugendliche hervorgegangen, fungiert die AFBB - Akademie für berufliche Bildung mittlerweile als freier Träger für sechs staatliche anerkannte private berufsbildende Schulen in den Bereichen Wirtschaft, Verwaltung, Technik, Informatik und Medien mit Standorten in Dresden, Leipzig, Chemnitz und Berlin. An allen Standorten werden Industriekaufleute ausgebildet. Zunehmend schätzen auch industrielle Ausbildungsbetriebe die Qualität der beruflichen Schulen unter Trägerschaft der AFBB. Bei hervorragender technischer Ausstattung werden hochwertige Zusatzqualifikationen, wie z. B. "Neue Medien im betrieblichen Rechnungs- und Personalwesen" angeboten. |
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| Die Fachschule ver.di ist eine Weiterbildungseinrichtung der Vereinten Dienstleistungsgewerkschaft ver.di. Mit ihren vielfältigen Bildungsangeboten unterstützt sie lebenslanges Lernen neben dem Arbeitsplatz und in der Freizeit. Mit dem 2004 eingerichteten Blended-Learning-Kurs Fortbildung zum/zur Medienfachwirt/in (IHK) ist es dem Unternehmen gelungen, eine ausgezeichnete E-Learning-Infrastruktur zu entwickeln. Im Rahmen der anstehenden Verwaltungsreformen in den Kommunen sieht die Fachschule ver.di enormen Qualifizierungsbedarf auf dem Gebiet der kaufmännischen Verwaltung. Der Transfer innovativer Lernmodule für Industriekaufleute in den Bereich der Verwaltung ist hier ein gangbarer Weg. |
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| Das Berufsförderungswerk Hamburg bietet gesundheitlich beeinträchtigten Menschen ein breit gefächertes, am Arbeitsmarkt orientiertes Angebot, das inhaltlich und methodisch stark handlungsorientiert aufgebaut ist. Alle Maßnahmen gründen auf einer engen Verzahnung von Theorie und Praxis und vermitteln Schlüsselqualifikationen wie Selbstständigkeit, Teamfähigkeit, Entscheidungsfähigkeit, Kreativität und Flexibilität. Mehrmonatige Betriebspraktika in Unternehmen sind fester Bestandteil der Ausbildung. Eine moderne Ausstattung und neueste Technik in allen Bereichen stellt sicher, dass die Rehabilitandinnen und Rehabilitanden mit aktueller Hard- und Software und neuesten Geräten und Maschinen der Arbeitswelt vertraut gemacht werden. Im Rahmen des Projektes Wissensmanagement und E-Learning wird Konzept von Online-Wissensmanagement realisiert. Kernstück dieses Konzeptes sind kooperativ mit Lehrenden entwickelte E-Lernmaterialien. |
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Die
Staatliche Handelsschule Schlankreye
- die Schule für Wirtschaft und Kommunikation - ist zentral verantwortlich für die
Ausbildungsgänge Industriekaufmann/-frau und Immobilienkaufmann/-frau. Im Rahmen der dualen
Ausbildung wird zusätzlich die Sonderform "Industriekauffrau/mann mit Zusatzqualifikation
kaufmännische Assistenz - Fachrichtung Informationsverarbeitung" angeboten. Diese Ausbildung
ermöglicht einerseits einen breiteren Zugang zu Fachabteilungen im Ausbildungsbetrieb,
andererseits kann auf schulischer Seite aufgrund eines hohen Datenverarbeitungs-Stundenanteils
intensiv an moderner Software geschult werden.
Auch auf dem Gebiet der Nutzung moderner Lehrmethoden ist die Schlankreye Vorreiter. In einem bundesweit einzigartigen Projekt werden seit 1998 Industriekaufleute der Deutschen Telekom mit Hilfe des Teleteachings ausgebildet. Im Bereich der Entwicklung von elektronischen Lernplattformen und deren Einsatz im schulischen Kontext liegen umfangreiche Erfahrungen in den BLK-Modellversuchen JeeNet, KUS-Hamburg und CULIK vor. Das inhaltliche Spektrum umfasste den Aufbau eines virtuellen Netzwerkes zur Auftragsabwicklung von Juniorfirmen, die Entwicklung methodisch-didaktischer Ansätze zur Umsetzung professionellen Projektmanagements in der Ausbildung und die Entwicklung von Grundlagen für die Teamqualifizierung über elektronische Lernplattformen. Die Berufsschule Schlankreye verfolgt aktuell das Ziel einer Europäisierung der dualen Ausbildung Industriekaufmann/-frau. In diesem Zusammenhang werden einerseits die Anteile interkultureller und fremdsprachlicher Inhalte zunehmend wichtiger, andererseits bedarf es umfassender Lösungen für die Frage der europäischen Vergleichbarkeit von Ausbildungsabschnitten und Abschlüssen. Die Prozessorientierung in viveLOPAC und die methodische Umsetzung von Kompetenzen in Referenzprozessen stellen grundlegende Voraussetzungen für transparente Ausbildungsqualitäten und für die Vergleichbarkeit dar. Darüber hinaus bedarf es für die Europäisierung einer - mehrsprachigen - Verfügbarkeit von Materialien und Funktionalitäten, die nach zielkonformen Standards entwickelt werden. Die im Projekt geplante technische Umsetzung stellt also eine wesentliche Basis für die Lösung der künftigen Herausforderungen dar. viveLOPAC ist damit ein Projekt, das sich an der Schlankreye nicht nur in der Sonderform der Industriekaufleute mit Zusatzqualifikation Kaufmännische Assistenz Schwerpunkt Informationsverarbeitung, sonder flächendeckend in die normale Ausbildung IK integrieren lässt. |
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